Fitnesscoach Eberhard Bonnes

Tipps für das Training in den Sommermonaten

Wenn draußen schönes Wetter ist, machen Sport und Training im Freiem Spaß.  An heißen Sommertagen kommt dann die Frage auf: Trainieren oder nicht trainieren?

Training bei hohen Temperaturen belastet den Organismus. Herz und Kreislauf müssen erhöhte Arbeit leisten, damit der Körper vor Überhitzung geschützt wird. Bei Temperaturen um die 30 Grad und darüber sollte man die Intensität des Trainings reduzieren. Die Wärmeschwelle ist individuell unterschiedlich und hängt vom körperlichen Zustand der Trainierenden ab. 

Grundsätzlich kann bei höheren Temperaturen trainiert werden!

Dies gilt für Gesundheits-, Fitness- und Leistungssportler.  

Weniger ist mehr!

Bei hohen Temperaturen schlägt das Herz bei gleicher Trainingsintensität bis zu 20 Schläge schneller als an kühleren Tagen. Experten empfehlen deshalb, den normalen individuellen Trainingspuls um fünf bis zehn Prozent zu reduzieren. Das Trainingsziel sollte sein, nicht am Limit trainieren und Intensität sowie Umfang zu reduzieren. Wichtig sind entsprechende Pausen zur Regeneration einzulegen. 

Wenn möglich im Schatten trainieren!

Hier lassen sich gut Kraft und Schnelligkeit trainieren. Direkte Sonneneinstrahlung ist eine enorme  Belastung für den Körper. Diese sollten wir möglichst minimal halten. Wer draußen tagsüber Sport treibt, sollte deshalb auf eine atmungsaktive luftige Sportkleidung und auf eine helle Kopfbedeckung nicht verzichten. Sonnencreme und Sonnenbrille sind ebenfalls auch hilfreich.

Die sportliche Aktivität in die kühlen Morgen- oder Abendstunden verlegen!

Hier liegen die Temperaturen niedriger und die Ozonwerte sind ebenfalls geringer.

Mehr und das Richtige Trinken!

Körperliche Belastung führt gerade im Sommer zu erhöhter Schweißbildung. Wir verlieren mindestens 1 Liter Flüssigkeit pro Stunde. Bei intensiverem Training können es sogar bis zu 3 Liter sein. Hier ist das Nachtanken angesagt. Empfohlen werden viertelstündlich ca. 100 ml Flüssigkeit in kleinen Schlucken. Vor Beginn des Trainings ist das Flüssigkeitsdepot mit 300 bis 400 ml Wasser, Mineralwasser oder einer Apfelschorle aufzufüllen. Die Getränke sollten Umgebungstemperatur oder idealerweise Körpertemperatur haben. Damit verschwendet der Körper nicht wertvolle Energie für Aufwärmarbeit der Getränke.  Zuckerhaltige Getränke oder Obstsäfte sind nicht geeignet. 

Leichte Kost! 

Zur Sicherung der entsprechenden Nährstoffe ist eine leichte Suppe ca. 2 Stunden vor Trainingsbeginn zweckmäßig. Eine Gemüse- oder Hühnersuppe liefern zusätzliche Flüssigkeit für den Körper.

Eberhard Bonnes

Fitnesscoach